Manifest

Wir fordern Diversität in der Planungskultur

Unsere Gesellschaft ist divers. Als Planer:innen sind wir Vertreter:innen der gesamten Gesellschaft, damit die gebaute Umwelt für jeden Menschen ein lebenswerter Raum ist. Inklusion statt Exklusion.

Wir fordern Partizipation

Die Planung von Lebensräumen beginnt meist ohne Beteiligung der späteren Nutzer:innen und der Gesellschaft. Die Beteiligung der Betroffenen muss obligatorisch sein. Teilhabe als Standard.

Wir fordern eine egofreie Architektur

Vertikale Hierarchien sind Status Quo in Planungsbüros. Die Autor:innenschaft ist immer eine Frage der Hierarchie. Die Autor:innenschaft muss hinterfragt werden. Holokratie als Alternative.

Wir fordern den Abbau patriarchaler Deutungshoheiten

Es gibt keine Gleichberechtigung aller Geschlechter, wenn Normen, Werte und Macht maßgeblich von männlich gelesenen Personen geprägt, kontrolliert und repräsentiert werden. Sichtbarkeit aller Geschlechter als Norm.

Wir fordern resiliente Arbeitsbedingungen

Das Planungsumfeld ist toxisch; im Studium, im Planungsbüro, mit Bauherr:innen, auf der Baustelle. Kommunikations- und Kompromisskompetenzen müssen gefördert und gefordert werden. Augenhöhe/Wertschätzung als Leitbild.

Wir fordern Kooperation und Kolaboration

Das konkurrierende Wettbewerbswesen ist ausbeuterisch und verschwendet Ressourcen. Das Team als fundamentale Basis.

Wir fordern den MetaDiskurs

Durch fehlende Auseinandersetzung sind die betroffenen Interessen meist unsichtbar. Sichtbarkeit durch MetaStreit.

Wir fordern Verantwortungsübernahme

Das Verantwortungsbewusstsein erodiert. Teil einer funktionierenden Demokratie ist die aktive Teilnahme an ihr. Mitmachen fürs Überleben.

Wir fordern Haltung

Künstliche Intelligenz hat keine Haltung. Planung muss sich dem Diskurs stellen: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben. Architektur ist politisch.

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